Der LandesJugendChor Saar erhält ab Januar 2017 mit Kerstin Behnke eine neue künstlerische Leitung

Kerstin Behnke

Frau Behnke, die sich gegen zahlreiche Mitbewerber aus dem ganzen Bundesgebiet durchsetzen konnte, arbeitet als Chor- und Orchesterdirigentin in Berlin, wird international als Gastdirigentin engagiert und ist Dozentin für Chorleitung an der Musikhochschule Lübeck. Neben ihren eigenen Ensembles – dem Kammerchor TONIKUM und der Berliner Cappella sowie den Hochschulchören der MH-Lübeck – arbeitet sie mit Ensembles wie dem RIASKammerchor, dem Kammerchor und Orchester der Philharmonie Novosibirsk oder der Nordwestdeutschen Philharmonie. Sie steht für durchdachte und frische musikalische Interpretationen und innovative Konzertkonzepte.
Man darf beim LandesJugendChor Saar also gespannt sein auf neue Akzente in der Entwicklung des Chorklangs wie des Repertoires. Der Chor, den der Saarländischen Chorverband 2008 ins Leben gerufen hat, zählt mittlerweile zu den vokalen Spitzenensembles im Südwesten Deutschlands. Unter der Leitung seines Gründers Alexander Lauer gewann er 2012 beim Internationalen Chorwettbewerb in Frankfurt neben Platzierungen in den Bereichen Alte und Neue Musik den Preis für den besten Chor aller Kategorien. Er kann auf eine Vielzahl von Konzerten, Konzertreisen und Rundfunkübertragungen zurückblicken und hat zwei CDs veröffentlicht.
„Wir sind sehr gespannt und blicken voller Optimismus auf die anstehenden Projekte mit der neuen Chefin aus Berlin“, freuen sich die jungen Choristen nach zwei Jahren projektbezogener Gastdirigate nun wieder über eine feste Leitung.

 

Reisetagebuch Südafrika: Tag 8-11

23. August

Safaritour! Wir begaben uns auf die Suche dan den „Big Five“ im ‚Addo Elefant Nationalpark‘, konnten aber „nur“ Elefanten finden. Büffel, Leoparden, Nashörner und Löwen hatten wohl keine Lust aufzutauchen. Es war aber natürlich auch ein tolles Erlebnis Giraffen, Antilopen, Zebras, Warzenschweine und andere Tiere zu beobachten. Den Abend verbrachten wir dann wieder in unseren Gastfamilien.

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24. August

Die Abfahrt Richtung Kapstadt und ein herzliche Verabschiedung von unseren Gastgebern stand an. Auf dem Weg besuchten wir noch den wunderschönen ‚Tsitsikamma National Park‘ und den ‚Birds of Eden‘ Vogelpark. Das Highlight des Tages, zumindest für 20 von uns, war die ‚Bloukrans Bridge‘ – der höchste Bungee Sprung der Welt von einer Brücke. Ohne große Planung hatten wir uns entschieden diesen Sprung zu machen. Zu Beginn waren einige skeptisch ob wirklich alle 20 es wagen würden, aber als wir in der geschlossene Gruppen los zogen, gab es kein Zurück mehr. Mit dem dem dortigen Team hatten wir einfach nur einen Riesenspaß auf der Brücke und kehrten alle stolz und voller Adrenalin von der Brücke zurück. Für jeden Einzelnen und als Gruppe ein unvergessliches Erlebnis.

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25. August

Ein Besuch bei den größten Vögeln der Welt stand an. Eine Straußenfarm inklusive Straußenritt für die nicht allzu schweren Jungs und Mädels unter uns war ein lustige Aktion. Anschließend ging es in die Cargo Caves Tropfsteinhöhle, in der wir einigen Besuchern Mozarts „Ave Verum“ und „Lux Aurunque“ von E. Whitacre vorsangen. In der Dunkelheit und der wahnsinnigen Akustik war das auch für uns ein tolles Erlebnis.

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26. August

Gefühlte 10.000km Busfahrt durch die weite aber unglaublich schöne Landschaft Südafrikas Richtung Kapstadt, bzw. Stellenbosch.

 

Reisetagebuch Südafrika: Tag 4-7

19. August

Natürlich der nächste Konzerttag. Von Harrisburg ging es ab in Richtung Indischer Ozean nach Durban. Aber zunächst hatten wir mit den Howick Falls eine wirklich eindrucksvolle Zwischenstation, ein großer Wasserfall und rundherum einwenig Zeit zum Bummeln. Abends erreichten wir Marien Hill, immer noch einige Kilometer von Durban entfernt. Der Großteil von uns verbrachte die Nacht im dortigen Gästehaus, aber einige hatten die Gelegenheit die ersten Erfahrungen mit der südafrikanischen Kultur in deutschstämmigen Gastfamilien zu machen. Das abendliche geistige Konzert in der (relativ) alten Kirche vor Ort, war ein voller Erfolg und dank unserer engagierten Leistung und der tollen Akustik unglaublich schön.

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20. August

Shaka Marine World in Durban! Neben tollen Aquarien mit Meerestieren, genügend Wasserrutschen und anderen Tieren gab es noch die Delfin Show mit unserem Hauptdarsteller Mathias Johann als „Delfin-Dompteur“. Diesen Traumjob bekam er weil er den örtlichen Tanzwettbewerb vor laufender Kamera überlegen gewann. Das Konzert, später am Tag in Pietermaritzburg, zusammen mit dem dortigen Schulchor und der Big Band, hat, wie erwartet, viel Spaß gemacht.

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21. August

Der Tag begann für uns sehr früh um 5 Uhr morgens. Wir mussten ja schließlich den Flug nach Port Elizabeth erwischen. Natürlich führte uns der Weg nach der Ankunft vom Flughafen aus direkt in die Stadt und an den Strand. Offensichtlich war den Einheimischen da Wasser zu kalt, da keine anderen Badegäste außer uns anwesend waren. Die Einsamkeit hielt viele von uns nicht davon ab in die kalten Fluten zu springen. Andere verbrachten ihre Zeit damit einen Blick in die alte Englische Kolonialstadt zu werfen und die hiesigen Fischspezialitäten auszuprobieren. Am Ende dieses Tages ging es für uns alle in südafrikanische Gastfamilien.

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22. August

Am Morgen gab es natürlich viel untereinander über die südafrikanischen Familien und ihre Lebensweise zu erzählen. Wieder vereint hatten wir vormittags unseren Spaß in einem Hochseilgarten und das windige Wetter sorgte dabei für zusätzliche Spannung. Am frühen Abend war es dann endliche so weit und unser Partnerchor, der Kammerchor aus Stellenbosch und der Leitung von Martin Berger, traf in PE (Port Elizabeth) ein. Das gemeinde Konzert mit unseren südafrikanischen Freunden und dem ‚Eastern Cape Childrens Choir‘ aus PE war der absolute Wahnsinn. Am Ende saß kein Zuschauer mehr auf seinem Sitz und dieses genial gute und tolle Erlebnis machte uns Lust auf mehr. Wir freuen uns schon jetzt, riesig auf das nächste gemeinsame Konzert. Soweit der Status :-)

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Gruß,
Michael & Johannes

 

Reisetagebuch Südafrika: Tag 1-3

16. August
In den frühen Morgenstunden sind wir nach 10 Stunden Flug allesamt wohlbehalten auf dem OR Tumba International Airport nahe Johannesburg gelandet. Die Nacht im A380 der Lufthansa war zwar etwas kurz und das „Begrüßungswetter“ etwas nass, aber der erste Kontakt mit den unterschiedlichen südafrikanischen Kulturen im Lesedi Kulturdorf war einfach nur beeindruckend. Zulu-Lager, Tanzeinlagen und ein leckeres landestypisches Buffet gehörten genaue dazu, wie der kleine „Traditionsimbiss“ für die ganz Hartgesottenen unter uns.

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17. August
Die erste Nacht in Südafrika war gemütlich und erholsam. Wir übernachteten in einem Jugendcamp irgendwo im Nirgendwo. Der morgendliche Besuch einer Horde Affen das erste Highlight des Tages. Die Erholung war auch nötig, wir sollten ja noch ein Konzert zusammen mit dem Universitätschor in Johannesburg geben. Und es sollten ein tolles Konzert werden. Die Afrikaner legten vor und schon nach wenigen Minuten waren wir von der Art und Weise wie der Chor die Musik interpretierte und lebte völlig begeistert. Am Ende wurde die gut besuchte Kirche zu einem
Tanzsaal mit afrikanischer Vokalmusik verwandelt. Wir hatten selten so einen Spaß und ein Publikum das so mit ging wie an diesem Nachmittag in Johannesburg. Nach dem Konzert hatten wir noch die Gelegenheit neue Bekanntschaften zu machen und vielleicht auch Freundschaften zu schließen.

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18. August
„Was sind denn Cheetahs?“ Hieß nicht der Affe in Daktori Cheetah? Nein, Cheetahs sind Geparden und über diese beeindruckenden Tiere sollten wir heute noch eine Menge lernen. Wir waren im ‚Ann van Dyk Cheetah Center‘, einer Rehabilitationseinrichtung für eben jene Kätzchen und allerlei andere heimische Tiere, zu Gast. Die wilden Katzen waren größer, beeindruckender und schöner als viele von uns erwartet hatten. Der Kontakt mit dessen Wildtieren war eine tolle Erfahrung. Neben Geparden konnten wir auch Geier, kleiner Wildkatzen und Wildhunde beobachten.
Nach dem Besuch ging es wieder in den Bus, denn wir mussten noch das 450km entfernte Harrismith, unsere Zwischenstation auf dem weg nach Durban, erreichen.

Michael Berens & Johannes Backes

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Einladung zum Entsendekonzert am Sonntag (10.08)

Wir laden Sie herzlich am Sonntag (10.8) um 18.00 Uhr zum Entsendekonzert in der Kirche der Jugend eli.ja in Saarbrücken ein. Der Anlass ist die bevorstehende Afrika-Tournee, die der LJC-Saar nächste Woche antreten wird. Wir freuen auf Sie!

SAARLAND GOES AFRICA